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Hausautomation – wie das Zuhause intelligent wird

Der Trend von Smart Homes & Co verbreitet sich immer mehr. Doch was bedeutet es eigentlich, ein intelligentes Zuhause zu haben? Alle Geräte und Elektroinstallationen im Haus können untereinander und mit zentralen Steuerungsmechanismen verbunden werden. Dadurch entsteht eine intelligente Infrastruktur im Gebäude, die die Bedienung und Kontrolle der einzelnen Geräte vereinfacht und auf Wunsch sogar automatisiert. Wir verraten Ihnen in diesem Grundsatzartikel, welche Bereiche in den eigenen vier Wänden gesteuert werden können, was sinnvoll ist und wie es funktioniert.

Hausautomation – Was ist möglich?

  • Tür und Tor: Von der Couch aus den Besuch hereinlassen, von unterwegs mit dem Paketboden vor der Tür sprechen oder aus dem Auto das Garagentor öffnen. Die Automation von Haustüren, Garten- oder Garagentoren bringt viel Komfort, aber auch Sicherheit. Wer auch in Abwesenheit darüber informiert wird, wer wann an der Tür klingelt, kann ungebetene Besucher fernhalten und erwünschte Gäste jederzeit willkommen heißen. Durch intelligente Einbindung von Audio und Video entstehen völlig neue Möglichkeiten für Sie.
  • Licht: Wenn Sie spät abends allein nach Hause kommen, müssen Sie nicht von einem dunklen Haus empfangen werden. Mit der entsprechenden Technik kann die Lichtinstallation im Haus bereits von unterwegs gesteuert werden. Das ist auch im Urlaub nützlich – so kann trotz Abwesenheit der Bewohner der realistische Eindruck erzeugt werden, es wäre jemand zuhause. Natürlich schafft das System auch Komfort, mit Fernbedienungen oder automatischen Lichtsensoren muss niemand mehr aufstehen, um die Beleuchtung auszuschalten.
  • Sicherheit: Generell schafft jede Kontrollmöglichkeit durch intelligente Gebäudesysteme ein Stück weit mehr Sicherheit. Lebenswichtig wird es aber in den Bereichen Brandschutz und Alarmierung. Durch eine entsprechende Programmierung können die Brandmelder im ganzen Haus vernetzt, und so alle Bewohner frühzeitig vor der Gefahr gewarnt werden. Bewegungsmelder sorgen dafür, dass keine Bewegung ungesehen bleibt und Fensterkontakte lösen Alarm aus, wenn sie von außen geöffnet werden oder schließen selbstständig. Auch Überwachungssysteme mit Audio und Video können eingebunden und so bequem durch eine all-in-one-Lösung kontrolliert werden. Ob im ganzen Haus oder nur an der Tür, Sie entscheiden, welche Bereiche Sie im Blick behalten möchten.
  • Luft, Klima und Energie: Heizung und Klimaanlage lassen sich ebenso automatisieren wie Jalousien. Mit einem Thermometer kann die Temperatur oder mit einem Sensor der Lichteinfall gemessen und ausgewertet werden, wodurch ein Befehl an die Aktoren ausgelöst wird. Dadurch wird es nie zu warm, zu kalt oder zu hell. Auch die Fenster können aus der Ferne geöffnet und geschlossen oder die Belüftung gesteuert werden, sodass ganz automatisch immer frische Luft im Haus ist. Das schafft Klima- und Energieeffizienz und steigert sowohl die Nachhaltigkeit als auch die Wirtschaftlichkeit des Gebäudes.
  • Hausgeräte: Den Herd angelassen und weggefahren? Kein Problem, durch Geräteautomation und eine intelligente Vernetzung im Haus. Egal ob Waschmaschine, Kaffeeautomat, Fernseher oder Computer, alle Geräte können, sofern sie kompatibel sind, intelligent vernetzt werden. Dies ermöglicht es, dass sie sich automatisch ein- und ausschalten oder per Fernsteuerung bedienen lassen. Sie gewinnen Komfort, Sicherheit und das Gefühl alles einfach im Griff zu haben.
  • Messung: Mit Smart Metern als zusätzliches Kommunikationsmodul in Ihren Geräten können ohne Aufwand Daten, zum Beispiel an den Energieversorger übermittelt werden. Dadurch behalten Sie jederzeit den Überblick über Ihren Verbrauch, ohne Ablesen zu müssen und sehen beispielsweise, welche Geräte ineffizient arbeiten.

Wie funktioniert Hausautomation?

Die Hausautomation basiert auf mehreren Komponenten. Das Herz des intelligenten Zuhauses ist die Steuerzentrale. Von dort werden über ein Bussystem – also über ein Netz aus Drahtleitungen zur Datenübertragung – die angeschlossenen Geräte und Komponenten gesteuert. Je nach den eigenen Ansprüchen ist das Bussystem mit dem Hauptprozessor, Arbeitsspeichern, Datenspeichermedien, mechanischen und elektronischen Schnittstellen (Slots) sowie mit Eingabe-/Steuerungsgeräten.
Eines der verbreitetsten Bussysteme ist das KNX-Bussystem. KNX differenziert auf zwei Netze: Die Gerätesteuerung als KNX-Bus läuft mit Gleichspannung und die Stromversorgung läuft mit Wechselspannung. Beide Netze können selbstständig oder nebeneinander im Haus verlegt werden. Durch dieses Netz können Komponenten wie Sensoren, Bedienelemente, Aktoren, Verbraucher oder andere technische Einheiten und Geräte im Haus verbunden werden und kommunizieren.

Wenn Sie sich dazu entschließen, Ihr Zuhause intelligent zu gestalten, läuft das wie folgt ab:

Zuerst entscheiden Sie sich für den zu Ihnen passenden Standard und einen entsprechenden Anbieter. Dann werden die Lösungen zugeschnitten auf Ihr Haus programmiert und die nötigen Komponenten sowie Elemente installiert. Dabei können Sie wählen, ob Sie die Geräte über ein Touchpanel, über Fernsteuerung und Smartphone oder klassisch über Schalter und Taster bedienen möchten. Darüber hinaus sind Vorkehrungen zum Ändern und Anpassen des Systems zu treffen.

Sie sind sich noch nicht sicher, ob Sie das Projekt Hausautomation für Ihre eigenen vier Wände angehen möchten? Lesen Sie auch unseren Artikel zu Vorteilen und Nachteilen der Hausautomation, um sich eingehend über Chancen und Risiken zu informieren.

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